Dienstag, Mai 17, 2022

Mit 14 rutschte Robin ab Roberto Blancos Sohn ist ein verurteilter Drogendealer

Roberto Blanco wurde 2001 Vater eines unehelichen Sohnes, der bereits früh auf die schiefe Bahn geriet. Nun packt Robin Blanco über seine kriminelle Laufbahn und die Beziehung zu dem Schlagerstar aus.

Dass er während seiner Ehe mit Ex-Frau Mireille, mit der die Töchter Mercedes und Patricia hat, nicht immer treu war, daraus resultierend machte Roberto Blanco nie ein Geheimnis. Aus einer seiner Affären geht sogar eine Art hervor. Mit der ehemaligen Stewardess Nicole Geyer wurde der Sänger 2001 Sohn Robin.

Zeigt sich Blanco zunächst regelmäßig mit dem Jungen in der Öffentlichkeit, sah man die beiden in den vergangenen Jahren nicht mehr zusammen. Nun geriet der heute 21-Jährige jedoch wieder in die Schlagzeilen – mit seiner kriminellen Laufbahn.

Roberto Blanco mit seiner Ex-Geliebten Nicole Geyer und dem gemeinsamen Sohn Robin bei einem Tennisturnier im Jahr 2004. (Quelle: IMAGO / teutopress)Roberto Blanco mit seiner Ex-Geliebten Nicole Geyer und dem gemeinsamen Sohn Robin bei einem Tennisturnier im Jahr 2004. (Quelle: IMAGO / teutopress)

Wie „Bild“ berichtet, wurde Robin Blanco 2019 vom Amtsgericht Bamberg zu zwei Jahren Jugendhaft auf Bewährung verurteilt. Der Grund: Drogen. Er hatte im großen Stil mit Marihuana gedealt, wurde voirten und nach einer Hausdurchsuchung von der Polizei festgenommen.

„Ich habe mit 14 angefangen, Marihuana zu rauchen. Durch ältere Freunde bin ich an die Drogen gekommen. Es sprach sich herum, dass wir immer etwas dabei hatten. Da hat es sich ergeben, mit dem Verticken von Marihuana schnell gutes Geld zu verdienen“ , bestätigt der 21-Jährige der Zeitung.

Auch heute gerate er immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt, wurde erst Anfang des Jahres wieder mit Marihuana erwischt. „Regeln halten war nie meine Stärke“, sagt er. Roberto Blanco weiß von der kriminellen Laufbahn seines Sohnes. Er sei nicht gerade „begeistert“, habe ihn damals aber den Rechtsanwalt bezahlt, so Robin.

Finanziell habe sein Vater ihn und seine Mutter immer unterstützt, eine innige Beziehung hätte sie aber nicht zueinander. „Wir haben nicht das beste Verhältnis, aber es gibt auch keinen Hass“, erzählt der 21-Jährige. Er habe den Sänger zuletzt vor etwa einem Jahr gesehen. „Wie gesagt, es ist schwierig. Er hat sein eigenes Leben, von dem ich kein fester Bestandteil bin. Ich bettele aber auch nicht darum, einer zu sein.“

Eine große Leidenschaft teilen die beiden aber: Die Musik. „Besonders Hip-Hop ist meine Welt. In dieser Richtung mache ich schon Musik, aber noch nicht öffentlich“, so Robin, der nach einer abgebrochenen Lehre zum Automechaniker nebenbei jobbt. Seinen bekannten Nachnamen wolle er nicht für den Anstoß seiner Karriere nutzen. Im Gegenteil: „Entweder schaffe ich es selbst oder eben nicht“, stellt er klar.

Stolz sei er aber darauf, „was mein Vater in seinem Leben alles erreicht hat. Er hat es als Schwarzer geschafft, in einem weißen Deutschland der Siebzigerjahre ein großer Show-Star zu werden. Mir ist kein Anderer bekannt, der das damals geschafft hat. Geschämt habe ich mich für ihn noch nie“, betont Robin.

Und Roberto Blanco? In der „Bild“-Nachfrage erklärte der Sänger: „Ich hoffe von Herzen, dass alle jungen Menschen vernünftiger werden, um sich eine bessere Zukunft aufzubauen.“ Ob er seinem Sohn dabei unter die Arme greifen WIRD, bleibt abzuwarten.

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