Dienstag, August 9, 2022

Affenpocken: Über 6.000 Fälle gemeldet, Anlass für 2. Dringlichkeitstreffen der WHO


Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation wurden beim aktuellen Ausbruch inzwischen mehr als 6.000 Fälle von Affenpocken in 58 Ländern gemeldet.

Die UN-Agentur werde in der Woche ab dem 18. Juli oder früher eine Sitzung des Ausschusses einberufen, der beraten werde, den Ausbruch zum globalen Gesundheitsnotstand, der höchsten Alarmstufe der WHO, zu erklären, sagte Chief Executive Tedros Adhanom Ghebreyesus während einer virtuellen Presse Konferenz aus Genf.

Bei seiner letzten Sitzung am 27. Juni entschied der Ausschuss, dass der Ausbruch, bei dem die Fälle sowohl in afrikanischen Ländern, in denen er sich normalerweise ausbreitet, als auch weltweit zugenommen hat, noch kein gesundheitlicher Notfall ist.

„Ich bin weiterhin besorgt über das Ausmaß und die weltweite Verbreitung des Virus“, sagte Tedros und fügte hinzu, dass ein Mangel an Tests bedeutete, dass es wahrscheinlich viel mehr nicht gemeldete Fälle gab.

Etwa 80 % der Fälle seien in Europa, sagte er.

Affenpocken, eine normalerweise milde Virusinfektion, die grippeähnliche Symptome und Hautläsionen verursacht, breitet sich seit Anfang Mai auf der ganzen Welt aus. Die Sterblichkeitsrate bei früheren Ausbrüchen des sich jetzt ausbreitenden Stammes lag bei etwa 1 %.

In Kanada wurden laut einer Ankündigung der Public Health Agency of Canada Anfang dieser Woche bis zum 4. Juli 300 Fälle von Affenpocken bestätigt.

Quebec hat mit 211 Fällen die höchste Anzahl von Fällen, während Ontario 77 Fälle gemeldet hat. Es gibt auch acht bestätigte Fälle in Alberta und vier Fälle in British Columbia.

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