Dienstag, August 9, 2022

Boris Johnson zunehmend unter Druck – Ein weiterer Minister tritt zurück

DDer Druck auf den britischen Premierminister Boris Johnson, sein Amt niederzulegen, nimmt weiter zu. Am Donnerstag trat der nordirische Minister Brandon Lewis als viertes Kabinettsmitglied zurück. Johnson hat einen weiteren Minister gefeuert.

Zuvor waren Rishi Sunak als Finanzminister, Sajid Javid als Gesundheitsminister und Simon Hart als Minister für Wales zurückgetreten. Darüber hinaus waren mehr als 40 konservative Abgeordnete von Regierungs- oder Tory-Parlamentsposten zurückgetreten. General Counsel Suella Braverman schlug am Mittwochabend im Live-Fernsehen Johnsons Rücktritt vor und brachte sich als seine Nachfolgerin ins Spiel.

Medienberichten zufolge unterstützte Lewis, der als äußerst loyal gegenüber Johnson galt, eine Delegation von Kabinettsmitgliedern, die Johnson am Mittwochabend zum Rücktritt aufforderte. Der Premierminister lehnte ab.

Unter den Johnson-Kritikern soll auch Finanzminister Nadhim Zahawi gewesen sein, der erst am Dienstag auf seinen Posten berufen wurde. Auch Verkehrsminister Grant Shapps soll der Delegation angehört haben. Gegen Johnson sollen auch die bisher ultraloyale Innenministerin Priti Patel, Wirtschaftsminister Kwasi Kwarteng und Bau- und Wohnungsminister Michael Gove gewesen sein. Gove wurde am Mittwochabend freigelassen. Es wurde erwartet, dass es weitere Entlassungen oder Austritte aus dieser Gruppe geben würde.

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