Dienstag, Mai 17, 2022

Bundeskanzler Scholz wird in einem offenen Brief aufgefordert, Waffenlieferungen an die Ukraine einzustellen


EZahlreiche Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft haben angesichts der aktuellen Debatten um den Krieg in der Ukraine einen offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz geschrieben. Wie die „Berliner Zeitung“ berichtet, fordern die Unterzeichner, der ukrainischen Bitte um Lieferung schwerer Waffen nicht nachzukommen. Stattdessen sollte die Regierung in Kiew ermutigt werden, den militärischen Widerstand gegen versprochene Verhandlungen über einen Waffenstillstand und eine politische Lösung zu beenden.

Waffenlieferungen und militärische Unterstützung durch die Nato würden den Krieg verlängern und diplomatische Lösungen verzögern, so die Unterzeichner weiter. Deutschland und andere Nato-Staaten haben sich mit den erfolgten Waffenlieferungen bereits de facto zu Kriegsparteien gemacht.

Die Initiative, zu der auch die Publizistin Daniela Dahn und der Musiker Konstantin Wecker gehören, will laut dem Bericht der „Berliner Zeitung“ mit ihrem Schreiben auch ein Zeichen an die Bundestagsabgeordneten senden, die über die Zustellung voraussichtlich weiter diskutieren werden Waffen in der kommenden Woche .

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