Donnerstag, Mai 19, 2022

Die separatistische Region Südossetien kündigt für Juli ein Referendum über den Beitritt zu Russland an


ichIn der von Georgien losgelösten Konfliktregion Südossetien soll am 17. Juli über einen möglichen Beitritt zu Russland abgestimmt werden. Das teilte ihr Machthaber Anatoly Bibilow am Freitag per Dekret mit. Bereits im März hatte er erklärt: „Ich glaube, dass eine Union mit Russland unser strategisches Ziel ist“.

Erst vor wenigen Tagen hatte Bibilow mit seinem pro-russischen Kurs die Stichwahl in der Region gegen Oppositionsführer Alan Gaglojew verloren. Allerdings soll Gagloyev die Idee des Referendums unterstützen. Die georgische Regierung bezeichnet ein solches Referendum als inakzeptabel.

Russland hat Südossetien nach einem Krieg gegen Georgien 2008 zusammen mit der Region Abchasien als unabhängigen Staat anerkannt und Tausende Soldaten in der Region stationiert. Südossetische Kämpfer haben sich auch den russischen Streitkräften in der Ukraine angeschlossen.

Abchasien hingegen plane keinen Anschluss an Russland, sagte ein Sprecher des dortigen Parlaments. Russland sei ein strategischer und enger Partner, aber Abchasien sei „gemäß der Verfassung ein unabhängiges Land“.

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