Dienstag, August 9, 2022

Kassenärzte kritisieren die neuen Regelungen für Corona-Bürgertests scharf

DDie Kassenärzte kritisieren die neuen Regelungen für Corona-Bürgertests. In einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) gaben die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Landesverbände am Donnerstag bekannt, dass sie „Bürgertests künftig nicht mehr abrechnen und bezahlen können“. Zuerst hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) über den Brief berichtet. Es ist bei der Deutschen Presse-Agentur erhältlich.

Kostenlose Tests gibt es seit Donnerstag nur noch für Risikogruppen und andere Ausnahmefälle. Für Prüfungen, zum Beispiel für Familienfeiern, Konzerte oder Treffen mit Menschen über 60, wird eine Zuzahlung von drei Euro fällig. Wer einen solchen Test wünscht, muss unterschreiben, dass er zu diesem Zweck durchgeführt wird.

Die Kassenärztliche Vereinigung kritisierte, dass sie vor der Veröffentlichung der neuen Prüfungsordnung nur vier Stunden und 15 Minuten Zeit hatten, sich zu den neuen Regelungen zu äußern. Aus dem Ministerium gab es keine Reaktionen.

Das Bundesgesundheitsministerium erklärte am Donnerstagabend auf Nachfrage, man gehe davon aus, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen als Körperschaften des öffentlichen Rechts weiterhin ihrem Auftrag zur Abrechnung und Stichprobenprüfung der Teststellen nachkommen würden. „Im Dialog werden wir mit den KVs kurzfristig erörtern, wie die neuen Regeln unbürokratisch umgesetzt werden können“, sagte ein Sprecher.

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