Dienstag, Mai 17, 2022

Mindestens zehn Tote und Dutzende Verletzte nach Explosion in Afghanistan


Mindestens mindestens Menschen starben und 40 wurden verletzt, nachdem eine Reihe von Explosionen Afghanistan am Donnerstag erschüttert hatte.

Obwohl sich keine Gruppe sofort meldete, um die Verantwortung für den Angriff zu übernehmen, gehörten die meisten Opfer der drei Angriffe der schiitischen muslimischen Minderheit an.

Am schlimmsten war eine schiitische Moschee in der nordafghanischen Stadt Mazar-e-Sharif betroffen, bei der mindestens zehn Gläubige getötet wurden.

Dr. Ghawsuddin Anwari, der Leiter des Hauptkrankenhauses in Mazar-e-Sharif, sagte, die Explosionen ereigneten sich, als Anhänger sich zusammenkneifen, um Gebete zur Feier des heiligen Monats Ramadan darzubringen. Die Toten und Verwundeten wurden in Krankenwagen und Privatautos ins Krankenhaus gebracht, fügte er hinzu.

Eine Bewohnerin der Stadt sagte, sie sei mit ihrer Schwester auf einem nahe gelegenen Markt gewesen, als sie die Explosion hörten und Rauch um die Moschee herum aufsteigen sahen.

„Das Glas der Geschäfte war zerbrochen und es war sehr voll und alle fingen an zu rennen“, sagte die Frau, die nicht genannt werden wollte.

Früher am Tag explodierte eine Bombe am Straßenrand in der Hauptstadt Kabul und verletzte zwei Kinder.

Die dritte Explosion ereignete sich in der nördlichen Provinz Kunduz, wo die Bombe ein Fahrzeug mit Mechanikern traf, die von den regierenden Taliban beauftragt wurden. Es gibt jedoch keine Klarheit über die Zahl der bei diesem Angriff verletzten Personen.

Die Explosionsserie ereignete sich zwei Tage nach dem Bombenanschlag auf Bildungseinrichtungen in einem Hazara-Schia-Viertel der afghanischen Hauptstadt, bei dem mindestens sechs Menschen getötet und 17 verletzt wurden.

Die schiitische Gemeinschaft ist eine religiöse Minderheit in Afghanistan und wird häufig von sunnitischen Milizen angegriffen, darunter der Islamische Staat in der Provinz Chorasan (IS-K).

Im vergangenen Mai nahm der IS-Ableger das von Schiiten dominierte Viertel Dasht-e-Barchi ins Visier und tötete mehr als 60 Kinder, die meisten davon Mädchen, nachdem zwei Bomben vor ihrer Schule explodiert waren.

Während die regierenden Taliban behaupten, das Land gesichert zu haben, seit sie im vergangenen August die Macht übernommen haben, haben internationale Analysten immer wieder Befürchtungen über das Wiederaufleben der Militanz geäußert.

Zusätzliche Berichterstattung durch Agenturen

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