Samstag, August 13, 2022

Teenager verletzt fast 60 mit Anti-Angriffs-Spray auf Klassenfahrt: Polizei

Beamte sagen, dass 27 Museumsbesucher ins Krankenhaus gebracht werden mussten, nachdem das Spray in der Lobby explodierte, als Besucher in Aufzügen warteten.

Ein 15-jähriges Mädchen wurde festgenommen, nachdem die Polizei sagte, sie habe während eines Schulausflugs ein Angriffsspray in einem überfüllten Museum gezündet und dabei fast 60 Menschen verletzt.

30 weitere Menschen mussten nach der Evakuierung des Gebäudes im norddeutschen Bremerhaven vor Ort medizinisch versorgt werden.

Gegen den Teenager werde nun wegen schwerer Körperverletzung ermittelt, sagte Polizeisprecher Jens Ammermann, ob die Entlassung vorsätzlich oder fahrlässig erfolgte, wollte sie aber nicht sagen.

Außerdem muss sie mit einer saftigen Rechnung für die Aufräumarbeiten und den kommerziellen Verlust des Klimahaus-Museums rechnen.

Lokale Behörden haben seinen Namen aufgrund strenger deutscher Datenschutzgesetze nicht veröffentlicht.

Rund 500 Menschen hielten sich damals im Museum auf.

Ein Sprecher des Klimahauses sagte, es habe mehrere Schulklassen und Reisegruppen aus ganz Deutschland und dem Ausland angemeldet.

Ein Museumsangestellter löste den Feueralarm aus, als Besucher über brennende Augen, verschwommenes Sehen und Atembeschwerden klagten.

Das Klimahaus blieb für den Rest des Tages geschlossen.

Bremerhavens Verwaltungsbeamter Volker Heigenmoser sagte, der Jugendliche werde im Falle eines Schuldspruchs zur Zahlung der Museumskosten und des Einsatzes des städtischen Rettungsdienstes verurteilt.

Die Polizei Bremerhaven teilte mit, dass bei „einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Klimahaus Bremerhaven eine 15-jährige Schülerin als mutmaßliche Täterin identifiziert wurde“.

Die Polizei fügte hinzu: „Nach Abschluss der Evakuierungs- und Rettungsmaßnahmen konnten die Beamten das Klimahaus betreten und nach Hinweisen auf die Ursache des Gasaustritts suchen. Sie sicherten verschiedene Hinweise, befragten Zeugen und erlangten so Informationen, die dazu führten der junge Verdächtige.“

Weiter hieß es: „Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 15-Jährige aus noch ungeklärter Ursache im Fahrstuhlbereich des Klimahauses Tierabwehrspray versprüht, was zum Volleinsatz führte.

„Gegen den jungen Tatverdächtigen, der mit einer Schulklasse nach Bremerhaven gereist war, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eröffnet. Die Polizei Bremen und die Staatsanwaltschaft Bremen, Außenstelle Bremerhaven, ermitteln weiter in der ‚Affäre‘.“

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