Dienstag, August 9, 2022

„Corona-Epidemie“ – Vertuschungsvorwürfe bei den French Open

BBei den French Open gab es nach Angaben der französischen Tennisspielerin Alizé Cornet mehr Corona-Verdachtsfälle als bisher bekannt gegeben. Es gebe eine „Corona-Epidemie“ in Paris und eine „Geheimhaltungsvereinbarung“ unter Spielern, sagte der 32-Jährige der Sportzeitung „L’Équipe“ auf dem Klassik-Rasen in Wimbledon. „Wir werden uns nicht testen, um nicht in Schwierigkeiten zu geraten.“

Beim Grand-Slam-Turnier in Paris vom 22. Mai bis 5. Juni bestand für die Profis keine Test- oder Impfpflicht. Die tschechische Titelverteidigerin Barbora Krejcikova gab während des Turniers bekannt, positiv auf das Coronavirus getestet worden zu sein. „Alle hatten es in der Kabine und wir haben nichts gesagt“, sagte Cornet: „Wenn es in der Presse herauskommt, bei großen Spielern, brennt die Luft, und das macht mir ein bisschen Sorgen.“

Vor ihren Erstrundenspielen in Wimbledon hatten sich der italienische Mitfavorit Matteo Berrettini und Marin Cilic wegen positiver Corona-Tests aus Kroatien zurückgezogen. Sie hoffe nicht, dass die Veranstalter jetzt mit der Einführung eines Corona-Protokolls reagieren würden, sagte die 32-jährige Cornet.

Andrea Petkovic berichtete am Dienstag, sie habe sich in Paris mit Corona angesteckt und sei dann erkrankt. „Ich war drei Tage richtig krank und dann fünf Tage total fertig, da hätte ich so nicht spielen können“, sagte der 34-Jährige aus Darmstadt. Sie hatte zehn oder zwölf Tage lang eine erhöhte Herzfrequenz.

Petkovic geht davon aus, dass sie sich in Paris angesteckt hat, wo erstmals keine Maskenpflicht mehr in der Umkleidekabine galt. Die ersten drei Tage trug sie zunächst eine Maske. „Dann haben mich die Leute so blöd angeschaut, weil ich die Einzige war.“

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