Freitag, August 12, 2022

Cristiano Ronaldo wird nicht mehr zum Training bei Manchester United erscheinen

EINDer Kader soll am vergangenen Montag komplett sein. Auch die länger beurlaubten Nationalspieler sollen ins Team stoßen. Es war voll auf dem Trainingsgelände von Manchester United. Aber einer fehlte. Einer, der sofort merkt, wenn er nicht da ist: Cristiano Ronaldo. Der Superstar erschien nicht zum Trainingsauftakt in Manchester und fehlte auch am Dienstag auf dem United-Gelände.

Wie britische Medien übereinstimmend berichten, soll Ronaldo aus „familiären Gründen“ bis auf Weiteres vom Training freigestellt worden sein. Der 37-Jährige wurde demnach in Portugal gesichtet. Wann er wieder in Manchester erwartet wird, ist unklar.

Während sich die Mannschaft unter ihrem neuen Trainer Erik ten Hag auf die kommende Saison vorbereitet, ist Ronaldo über 1700 Kilometer entfernt in seiner Heimat. Ein Umstand, der die Wechselgerüchte um den Superstar weiter anheizt. Der 37-Jährige soll unglücklich darüber sein, dass United in der nächsten Saison nicht in der Champions League spielt. Ronaldo müsste mit seinem Team in der Europa League antreten, was für seine immer noch hohen Ambitionen offensichtlich nicht ausreicht.

Ronaldo, dessen Vertrag noch bis 2023 läuft, war erst im vergangenen Jahr von Juventus Turin nach Manchester gewechselt. Trotz der 18 Tore der Portugiesen landete United auf einem enttäuschenden sechsten Platz. In der Champions League, in der Ronaldo in sieben Spielen sechs Tore erzielte, war nach dem Achtelfinale Schluss.

Es gibt genug Klubs, bei denen Ronaldo nächste Saison in der Königsklasse spielen könnte und die ihn sich leisten könnten. Einer davon ist der FC Bayern München. Lothar Matthäus beispielsweise findet Ronaldos Wechsel zum FC Bayern „sexy“. „Man sollte die Optionen zumindest durchdenken und einmal durchspielen“, schreibt Matthäus in seiner Kolumne bei „Sky“.

Der 61-Jährige würde sich überlegen, den 37-Jährigen statt des Vereins zu verpflichten, „wenn man bei den Bayern denkt, dass Cristiano Ronaldo noch ein, zwei Jahre körperlich wirklich helfen kann.“ Eine weitere Voraussetzung sei, dass die für Robert Lewandowski erwirtschaftete Ablösesumme „mehr oder weniger eins zu eins in den portugiesischen Megastar investiert werden kann“. Ronaldo sei „einer der besten Stürmer aller Zeiten und würde sicherlich um die 30 Tore erzielen“. Die Refinanzierung wäre laut Matthäus „durch Trikotverkäufe und dergleichen gewährleistet“.

Obwohl sich das Gerücht hartnäckig hält, wollen die Bayern nichts von Ronaldos Verpflichtung wissen. Ein Wechsel zum FC Chelsea erscheint deutlich realistischer als ein Transfer zum FC Bayern. Laut einem Der Sportbericht Chelseas neuer Besitzer Todd Boehly soll sich bereits mit Ronaldos Berater Jorge Mendes getroffen haben, um erste Sondierungsgespräche zu führen.

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