Dienstag, Oktober 4, 2022

Der SC Freiburg geht als Tabellendritter in die Ligapause

DDer SC Freiburg und sein Trainer Christian Streich nehmen ihre Siegesserie mit in die zweiwöchige Bundesliga-Pause. Nach dem 0:0 im verregneten badischen Duell bei der TSG 1899 Hoffenheim am Sonntagabend ist der Europa-League-Teilnehmer nun wettbewerbsübergreifend seit sieben Spielen ungeschlagen und hat sich hinter dem 1. FC Union Berlin und Borussia auf dem dritten Tabellenplatz festgesetzt Dortmund. Das TSG-Team von Cheftrainer André Breitenreiter liegt einen Punkt hinter dem Viertplatzierten der Nationalmannschaft.

Am Ende des siebten Spieltages vor 24.233 Zuschauern in Sinsheim verpasste Freiburg allerdings den vierten Auswärtssieg der Saison ebenso wie Hoffenheim den vierten Heimsieg.

Drei Tage nach dem 3:0 in der Europa League bei Olympiakos Piräus setzte Streich („Wir können einwechseln“) auf die gleiche Startelf um Kapitän Christian Günter wie zuletzt beim griechischen Meister und beim 0:0 gegen Borussia Mönchengladbach. Bei Hoffenheim kehrte der Ex-Leipziger Angelino auf den linken Flügel zurück, auch weil Robert Skov verletzt war.

In einer munteren Anfangsphase konnten sich die beiden Torhüter profilieren: Freiburgs Schlussmann Mark Flekken rettete zweimal gegen Grischa Prömel (11., 20.). TSG-Keeper Oliver Baumann verhinderte gegen Ritsu Doan und seinen Ex-Klub einen frühen Rückstand (16.). Es war das 400. Bundesligaspiel des 32-Jährigen – nur die Bayern-Asse Manuel Neuer (472) und Thomas Müller (421) haben mehr Bundesliga-Einsätze unter den aktuellen Spielern. Am Ende blieb Baumann zum 100. Mal ohne Gegentor.

Die Breisgauer schossen eifrig auf jede Gelegenheit ein: Als es Daniel Kofi Kyereh und Günter versuchten, zischte der Ball knapp am Hoffenheimer Tor vorbei. Immer wieder erweckten die Freiburger den Eindruck, ihre Laufwege bestens zu kennen und gewannen dadurch immer mehr an Gewicht im Mittelfeld. Hoffenheims Spielgestalter Christoph Baumgartner musste immer wieder weit zurückfallen, um eine Chance zu bekommen.

Ein Check von Günter gegen den österreichischen Nationalspieler sorgte zu Beginn der zweiten Halbzeit für Aufsehen, führte aber nur zu einer Gelben Karte für den SC-Kapitän. Beide Mannschaften lieferten sich weiterhin einen intensiven Abnutzungskampf, kamen aber kaum zu Chancen.

Mit dem Unentschieden am Ende des siebten Spieltages sind die FC-Bayern-Profis die Leidtragenden: Sie sind nur noch Fünfter – und damit nicht mehr in der Champions League.

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