Freitag, August 12, 2022

Die Formel 1 verurteilt rassistische Entgleisung gegen Hamilton

EEin rassistischer Patzer des dreimaligen Weltmeisters Nelson Piquet gegenüber Superstar Lewis Hamilton hat in der Formel 1 für Aufregung gesorgt. In einer Stellungnahme vom Dienstag verurteilte die Rennserie deshalb diskriminierende Sprache als „in jeder Form inakzeptabel“. Hamilton sei „ein unglaublicher Botschafter für unseren Sport und verdiene Respekt“, hieß es. Zuvor waren ältere Äußerungen des Brasilianers Piquet (69) aufgetaucht, in denen er Hamilton in einem Videointerview mit einem abfälligen Schimpfwort wegen seiner Hautfarbe verunglimpft hatte.

Der Brite twitterte daraufhin: „Das sind veraltete Ansichten, die sich ändern müssen und in unserem Sport nichts zu suchen haben.“ Hamilton schrieb, solche Einstellungen hätten ihn sein ganzes Leben lang umgeben und seien zur Zielscheibe geworden: „Es war genug Zeit, um zu lernen. Jetzt ist die Zeit zu handeln.“

Hintergrund von Piquets abfälligen Äußerungen war der Unfall zwischen dem Mercedes-Piloten und Red-Bull-Pilot Max Verstappen beim Rennen in Silverstone vor einem Jahr. Laut Piquet war ein Fehler von Hamilton der Grund. Der bisher führende Verstappen schied aus, Hamilton gewann den Grand Prix trotz einer Zeitstrafe. Piquet ist der Vater von Verstappens Partner.

Auch der Weltverband Fia und das Mercedes-Team verurteilten die Äußerungen. „Wir verurteilen jede Verwendung rassistischer und diskriminierender Sprache jeglicher Art“, sagte das Team. Hamilton führt den Kampf des Sports gegen Rassismus an und ist ein „wahrer Verfechter der Vielfalt auf und neben der Strecke“.

Auch die Fia betonte ihre Solidarität mit dem siebenfachen Weltmeister und verurteilte Rassismus. Ein Jahr nach dem umstrittenen Zwischenfall in Silverstone kehrt die Formel 1 am Wochenende zum zehnten Saisonlauf nach Großbritannien zurück.

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