Dienstag, August 9, 2022

Eike Immel bedauert, auf seinen Schwiegervater gehört zu haben

DAls „großen Fehler“ bezeichnete der frühere Nationaltorhüter Eike Immel sein vorzeitiges Ausscheiden aus der Fußball-Nationalmannschaft 1988. „Zwei Jahre später wäre ich Weltmeister geworden – damit hatte ich zugegebenermaßen überhaupt nicht gerechnet“, sagte der heute 61-Jährige zu „t-online.de“: „Aber so oder so, ob als Erster oder zweiter Torhüter: Ich wäre Weltmeister geworden.“

Erst als er Oliver Kahn bei der WM 2006 sah, „der klaglos auf der Bank hinter Jens Lehmann Platz nahm, dachte ich: Junge, der macht das richtig, du nicht“, erinnerte sich der deutsche Meister von 1992 zum VfB Stuttgart.

In der Nationalmannschaft bestritt er zwischen 1980 und 1988 19 Länderspiele. Bei der Europameisterschaft 1988 in Deutschland war er Stammtorhüter. Nach dem Turnier verletzte er sich am Knie. Der damalige Kölner Bodo Illgner wurde Stammspieler im DFB-Team.

„Ich dachte, niemand wäre besser als ich – aber ich war nicht gut beraten“, sagte Immel zu seinem Rücktritt. „Mein Schwiegervater hat damals gesagt: ‚Wenn du zweiter Torhüter bist, musst du sofort zurücktreten weiß, dass es ein Fehler war.

Immel galt schon früh als großes Torwarttalent. Mit 17 Jahren gab er sein Bundesliga-Debüt bei Borussia Dortmund. Mit 19 Jahren gehörte er zum Kader der Nationalmannschaft. Er beendete seine Karriere bei Manchester City 1997 wegen Hüftarthrose, sagte er. 2008 machte Immel mit einer Privatinsolvenz und seiner Teilnahme am RTL-„Dschungelcamp“ Schlagzeilen.

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