Dienstag, Oktober 4, 2022

Hannovers Serie dauert seit sieben Spielen

HDank eines Sieges beim SV Sandhausen ist annover 96 zumindest vorübergehend auf den Aufstiegs-Abstiegsplatz der 2. Liga aufgestiegen. Die Niedersachsen setzten sich am Freitag in einem Spiel, in das der Video-Schiedsrichter zweimal eingriff, mit 3:2 (1:0) durch. Sie sind seit sieben Spielen ungeschlagen.

Hannover ging durch Cedric Teuchert früh in Führung (14.), ehe David Kinsombi Sandhausen nach der Pause Hoffnung machte (56., Foulelfmeter). Die Gäste kamen sofort zurück und feierten nach Toren von Havard Nielsen (65.) und Sei Muroya (71.) ihren fünften Sieg in den letzten sechs Spielen. Bashkim Ajdini konnte nur das Tor zurückgewinnen (73.).

Die Konkurrenz, die an diesem Wochenende noch ausgetragen wird, könnte Hannover vom dritten Platz verdrängen. Sandhausen blieb zum sechsten Mal in Folge sieglos und liegt auf Rang 13.

Die Gastgeber starteten besser, ließen nach toten Bällen aber einige Chancen liegen. Auf der anderen Seite ließ Sandhausens Merveille Papela Teuchert zu viel Platz. Der Angreifer nutzte die Räume und erzielte mit einem Schuss ins lange Eck sein drittes Saisontor.

Nach dem Seitenwechsel stoppte Phil Neumann Christian Kinsombi regelwidrig. Schiedsrichter Wolfgang Haslberger entschied nach Sichtung der Videobilder auf Elfmeter, den der ältere Kinsombi-Bruder verwandelte. Nur wenige Minuten später nahm der Schiedsrichter einen Elfmeter und eine Gelb-Rote Karte gegen Neumann zurück. Diesmal sah er sich die Szene noch einmal selbst an.

So schaffte es Sandhausen nicht, das Spiel zu drehen. Stattdessen trafen Nielsen und Muroya. Der aufgerückte Ajdini schaffte den Schlusspunkt nur per Kopfball, weil der Ausgleich in der zehnminütigen Nachspielzeit erneut ausblieb.

Aufsteiger Eintracht Braunschweig hat erstmals in dieser Saison die letzten drei Plätze in der 2. Liga verlassen. Durch zwei Tore des überragenden Anthony Ujah bezwangen die Niedersachsen den Karlsruher SC mit 2:1 (1:0). Der Stürmer aus Nigeria traf in der 44. und 72. Minute nach Vorlagen von Immanuel Pherai. Marvin Wanitzek glich für den KSC zum 1:1 aus (54.).

Ujah, der in der Bundesliga bereits für den FSV Mainz 05, den 1. FC Köln, Werder Bremen und zuletzt den 1. FC Union Berlin aktiv ist, ist ein wesentlicher Faktor für Braunschweigs Aufschwung. Die Eintracht verlor in dieser Saison fünf ihrer ersten sechs Spiele. In drei Spielen in Folge ohne Niederlage war der 31-Jährige gegen Nürnberg (4:2), Hannover (1:1) und den KSC erfolgreich.

Karlsruhe hatte im Eintracht-Stadion mehr Ballbesitz, Braunschweig war aber deutlich torgefährlicher. Nach einem alleinigen Doppelpack von Ujah verpassten sie mehrere Gelegenheiten zum 3:1.

Related Articles

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

- Advertisement -

Latest Articles