Dienstag, Oktober 4, 2022

Kaiserslautern kämpft mit zehn Mann um einen Punkt

EAm Tag nach seinem 15-jährigen Dienstjubiläum verpasste Trainer Frank Schmidt mit dem 1. FC Heidenheim den Sprung auf den Aufstiegs-Abstiegsplatz in die 2. Bundesliga. Trotz einer Stunde Unterzahl kamen die Heidenheimer zu Hause gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht über ein 2:2 (2:1) hinaus. Mit 16 Punkten liegt der FCH auf Platz fünf, der Aufsteiger aus der Pfalz ist mit zwei Punkten weniger Siebter.

Jan-Niklas Beste (18.) und Marnon Busch (44.) brachten die Hausherren zweimal in Führung, Terrence Boyd glich aus (20./60.). FCK-Schlussmann Andreas Luthe sah für eine Notbremse die Rote Karte (41.).

Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe. Best profitierte beim 1:0 davon, dass Lauterns Innenverteidiger Kevin Kraus davonrutschte. Beim ersten Ausgleich gelang es Heidenheimer nicht, den Ball zu klären. Boyd verwandelte das zweite Kreuz. Dann flog Luthe vom Feld, nachdem Schiedsrichter Tobias Reichel sich die Bilder noch einmal angeschaut hatte. Der Keeper hatte Beste widerrechtlich gestoppt. Nur drei Minuten später verwandelte Busch einen Freistoß direkt.

Die Gäste gaben auch mit einem Mann weniger auf dem Feld nicht auf und konnten durch Boyd erneut ausgleichen. In der Schlussphase rettete der FCK dank einer couragierten Leistung in der Defensive das vierte Unentschieden in Folge über die Zeit.

Der SSV Jahn Regensburg hat den FC St. Pauli endgültig in eine Krise gestürzt. Die Oberpfalz beendete ihre eigene Pleiteserie mit einem 2:0 (2:0)-Erfolg bei den Hanseaten, die seit fünf Ligaspielen ohne Sieg sind. Andreas Albers beendete mit einem Foulelfmeter (8. Minute) und einem Kopfball (41.) die ernüchternde Bilanz der Regensburger von sechs Spielen ohne Sieg und Tor.

Heiß diskutiert wurde der frühe Elfmeter, der erst nach Eingreifen des Videoassistenten gegeben wurde. Pauli-Verteidiger Betim Fazliji traf Christian Viet, der stürzte. Albers verwandelte sich in eine beruhigende Führung. Sie gab den Gastgebern in einem hart umkämpften Spiel, in dem Albers nach einer Flanke des ehemaligen Pauli-Spielers Viet noch vor der Pause aufdoppelte, Selbstvertrauen. Zuletzt hatte der Däne am ersten Spieltag auf Albers getroffen.

Der zu konservative Kiezkicker versuchte nach dem Seitenwechsel, den Abstand zu verkürzen. Aber insgesamt reichte es offensiv nicht aus. Nach der hocheffizienten ersten Halbzeit konzentrierte sich Regensburg auf eine kompakte Abwehr und brachte den lang ersehnten Erfolg nach Hause. Pauli musste Jahn in der Tabelle passieren lassen.

Trainer Marc Schneider gelang mit der SpVgg Greuther Fürth unter extremem Druck der erste Saisonsieg – gegen den bisherigen Spitzenreiter SC Paderborn. Nach seinem Siegtor in der 73. Minute war Kapitän Branimir Hrgota beim 2:1 (1:1) im Sportpark Ronhof der umjubelte Spieler des Bundesliga-Absteigers, der zunächst mit sieben auf den vorletzten Tabellenplatz vorrückte Punkte.

Paderborn hingegen fiel nach der zweiten Saisonniederlage auf den zweiten Platz hinter dem Hamburger SV zurück. Verteidiger Damian Michalski köpfte die Fürther vor 8.530 Zuschauern in Führung (43.). Dennis Srbeny glich nach einer feinen Aktion für die Gäste aus (49.).

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