Dienstag, Mai 17, 2022

Lemgos Kapitän erleidet Herzmuskelentzündung nach Corona-Infektion


Kapitän Andrej Kogut vom Handball-Bundesligisten TBV Lemgo bewirkt eine Spätfolge einer Corona-Erkrankung vom Februar. „Bei mir ist eine Herzmuskelentzündung festgestellt worden. Auslöser ist eine Corona-Infektion, die ich bei unserem European-League-Spiel in Lissabon eingefangen habe“, sagte Kogut der „Lippischen Landes-Zeitung“.

Offenbar fing der 34-Jährige zu früh wieder an. „Ich hatte nur leichte Symptome und nach drei, vier Tagen ging es mir auch schon wieder besser. Ich habe dann einen Schnelltest gemacht und dachte, dass alles gut ist“, sagte er: „Doch dann waren beim Return-to-play-Verfahren nach einer Blutentnahme meine Herzmarker auffällig.“

Aktuell seien die Werte „seit einigen Tagen deutlich rückläufig. Aber sie sind noch nicht ganz weg. Wir dürfen nichts riskieren.“ Er sei aber „sehr dankbar, dass die Herzmuskelentzündung erkannt worden ist. Wer weiß, was geschehen wäre, wenn ich normal weitertrainiert hätte.“

Der gebürtige Russe wird das Final Four um den DHB-Pokal am Wochenende. Fraglich ist, ob er angesichts seines feststehenden Abschiedes im Sommer nach sieben Jahren überhaupt noch mal das Lemgoer Trikot tragen wird.

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