Dienstag, August 9, 2022

„Nach dem Corona-Lockdown darf es im Herbst keinen Energie-Lockdown geben“

EINAngesichts der Absage des Auftaktspiels der Oberliga Süd des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) zwischen dem FC Eilenburg und Wacker Nordhausen hat sich NOFV-Präsident Hermann Winkler mit Nachdruck an die Politik gewandt und Lösungen für das Energieproblem gefordert. Winkler sagte am Mittwoch, es gebe leider nicht nur erste Anzeichen, sondern auch ganz konkrete Sparmaßnahmen von Städten, die Spiel und Sport einschränken.

Das für Freitag, 20 Uhr geplante Flutlichtspiel in Eilenburg wurde von der Stadt als Eigentümerin des Stadions aus Energiespargründen abgesagt.

Winkler warnte davor, dass der Sport wieder zum Erliegen kommen werde. „Der Vereinssport würde erneut unter den Versäumnissen der Politik leiden. Nach dem Corona-Lockdown und dem faktischen Sportverbot darf es im Herbst keinen Energie-Lockdown geben“, sagte Winkler.

Er ist es auch leid zu hören, dass dieser schreckliche Krieg schuld ist. „Nein, daran ist die Bundesregierung zumindest teilweise schuld. Ich erwarte von allen politischen Entscheidungsträgern Rückhalt und Teamplay im Sport, insbesondere im Kinder- und Jugendbereich, aber auch beim Spiel in der Regional- und Oberliga“, sagte der Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

Abgestelltes Warmwasser, kalte Turnhallen und Flutlichtverbote konnten nicht die innovativen Ansätze der Politik sein, um diese selbstverschuldete Energiekrise zu meistern. „Sport dient gerade in dieser Zeit der Gesunderhaltung des Körpers und dem sozialen Zusammenhalt. Sie ist damit eine Daseinsvorsorge und eine Pflichtaufgabe des Staates“, betonte Winkler.

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