Freitag, August 19, 2022

Mercedes bricht eigenen E-Auto-Effizienzrekord

Die erste Rekordfahrt fand im April statt, als das Modell von Stuttgart, Deutschland, nach Cassis, Frankreich, reiste. Er wurde kürzlich auf einem Roadtrip von Stuttgart ins englische Silverstone geschlagen.

Das elektronengetriebene Konzeptauto Mercedes-Benz Vision EQXX brach seinen eigenen Rekord, indem es 747 Meilen mit einer einzigen Ladung zurücklegte. Diese Zahl übertrifft den alten Rekord von 621 Meilen, den das Auto zuvor aufgestellt hatte.

In einer Pressemitteilung gab Mercedes Einzelheiten zur jüngsten Reiseroute bekannt, wonach die Fahrer des Autos eine Autobahnsperrung ausgehandelt und eine Überlandumleitung in der Nähe von Stuttgart beantragt hatten, bevor sie die französische Grenze in der Nähe von Straßburg überquerten.

Im „Autobahntempo“ fuhren sie dann durch Nordfrankreich nach Calais, wo der EQXX in den Eurotunnel einfuhr. Die Reise durch den Kanaltunnel von Frankreich nach England dauert nur 35 Minuten, um 31 Meilen zurückzulegen.

Nach der Einreise nach Großbritannien fuhr der EQXX auf der M25 durch London und hielt beim Mercedes-Benz Grand Prix in Brackley. Anschließend fuhr er nach Silverstone, wo Nyck de Vries, ein Formel-E-Fahrer von Mercedes-Benz, die verbleibende Batterieleistung auf die Probe stellte, die Höchstgeschwindigkeit von 87 Meilen pro Stunde (mph) erreichte und 11 Runden auf der berühmten Rennstrecke absolvierte.

Die Gesamtfahrzeit betrug 14,5 Stunden an zwei Tagen. Das Auto fuhr während der Fahrt durchschnittlich 52 Meilen pro Stunde.

Während der Fahrt erreichte das Auto einen Durchschnittsverbrauch von 8,3 Kilowattstunden (kWh) pro 100 gefahrene Kilometer (km). Und das, obwohl die Sommertemperaturen in Europa tagsüber in die Höhe schießen.

Der Vision EQXX wurde auf Effizienz ausgelegt. An Bord wird modernste Technologie mit Software kombiniert, um eine Benchmark-Effizienz von 95 % zu erreichen, von der Batterie bis zu den Rädern. Sein geringes Gewicht ist durch die Eliminierung unnötiger Teile und Funktionen möglich, während der 3D-Druck es ermöglicht hat, passgenaue Teile zu platzieren.

Die Mercedes-Ingenieure verwendeten auch einen Materialmix, um seinen Leichtbaustatus zu erreichen, darunter recycelte und pflanzliche Materialien, Magnesiumräder und Scheibenbremsen aus Aluminiumlegierung. Ultradünne Dachpaneele, ein Formel-1-Chassis und aerodynamisch gestaltete Ultra-Low-Resistance-Reifen runden das Paket ab.

„Elektrische Reichweite klingt einfach, ist aber eine komplexe technische Herausforderung. Am einfachsten ist es, eine größere Batterie ins Auto zu packen. Das führt aber aufgrund von Größe und Gewicht zu sinkenden Renditen. Das ist sicher nicht der klügste Weg, und ist es auch nicht die beste Nutzung knapper Ressourcen.Mit dem Vision EQXX präsentieren wir das Ergebnis einer außergewöhnlichen Herausforderung: Wir haben die Effizienz auf ein völlig neues Niveau gehoben und neue Wege beschritten, um die Reichweite eines Elektroautos zu erhöhen“, sagt Jörg Bartels, Vice President for Vehicle Engineering and Global Vehicle Functions, als das Modell im Januar debütierte.

Das Auto ist an diesem Wochenende beim Goodwood Festival of Speed ​​zu sehen.

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