Freitag, August 19, 2022

Das sind die besten Sachbücher des Monats Juli

EINDie Empfehlungsliste mit der größten Verbreitung im deutschsprachigen Raum wird hier jeden Monat veröffentlicht. Medienpartner sind „Literarische Welt“, „NZZ“, RBB Kultur und Radio Österreich 1. Experten wählen zehn Sachbücher des Monats aus den Geistes-, Natur-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Lohnenswert im Juli:

Das Klima der Geschichte im planetarischen Zeitalter. Übersetzt von Christine Pries. Suhrkamp, ​​443 Seiten, 32 Euro

Der indische Historiker Dipesh Chakrabarty ist einer der international einflussreichsten Wissenschaftler, die sich mit der Bedeutung des Klimawandels auseinandergesetzt haben. Hier macht er sich Gedanken darüber, wie das menschliche Denken und Leben in Zukunft gestaltet werden soll.

Die schuldigen Hirten. Geschichte des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche. Herder, 288 Seiten, 24 Euro

Erstmals vereint ein Buch die Geschichte von Betroffenen, Tätern und Vertuschung des Missbrauchsskandals. Und sie analysiert die verhängnisvollen kirchlichen Strukturen, die die Taten ermöglichten.

Papyrus. Die Weltgeschichte in Büchern. Übersetzt von Maria Meinel und Luis Ruby. Diogenes, 746 Seiten, 28 Euro

Mit volkstümlichem Elan führt der spanische Kulturhistoriker durch eine Erfindung, die die Digitalisierung nicht mehr verbessern kann: das Buch als materielles Objekt.

Zwölf Cäsaren. Gesichter der Macht von der Antike bis zur Moderne. Übersetzt von Ulrike Bischoff. Propyläen, 528 Seiten, 36 Euro

Die britische Althistorikerin ist bekannt für ihre feministisch orientierten Perspektiven auf die römische Geschichte. In ihrem neusten Werk widmet sie sich dem Leben und Nachleben der römischen Kaiser.

Die Frontlinie. Warum die Ukraine zum Schauplatz eines neuen Ost-West-Konflikts wurde. Übersetzt von Stephan Gebauer, Thorsten Schmidt, Gregor Hens, Ulrike Bischoff und Stephan Kleiner. Rowohlt, 543 Seiten, 30 Euro

Der Autor ist ein Harvard-Historiker der ukrainischen Geschichte. Sein Buch untersucht die Erzählung des russischen Angriffs auf die Ukraine und erklärt Russlands jahrhundertealten Anspruch, eine Großmacht zu sein.

Fülle und Freiheit. Eine ökologische Geschichte politischer Ideen. Übersetzt von Andreas Hemminger. S. Fischer, 506 Seiten, 36 Euro

Umwelt und Kapitalismus stehen seit dem 17. Jahrhundert in Konkurrenz zueinander. In diesem Buch fragt der französische Philosoph, wie uns die Idee des Verzichts heute helfen könnte.

Otl Aicher. Designer. Typograf. Denker. Prestel, 256 Seiten (mit 200 Abbildungen), 49 Euro.

Noch nie war bundesrepublikanisches Design so gekonnt – und so ikonisch. Dieser Bildband wurde zum Gedenken an den vor 100 Jahren geborenen Piktogramm-Designer Otl Aicher (u.a. Olympische Spiele 1972; Lufthansa) herausgegeben.

existent leben. Eine neue Ethik. Übersetzt von Daniel Fastner. Verlag Matthes & Seitz, 240 Seiten, 32 Euro

Der französische Philosophieprofessor und Sinologe fragt, warum die Philosophie im Laufe der Jahrhunderte so abstrakt geworden ist – und wie sie zu fernöstlicher Weisheit zurückfinden konnte.

Geographie ist Schicksal. Machtkampf zwischen Großbritannien, Europa und der Welt – eine 10000-jährige Geschichte. Übersetzt von Stephan Gebauer. Campus, 656 Seiten, 32 Euro

Ian Morris ist Historiker und Archäologe. Sein Buch ist für alle interessant, die langfristige geostrategische Fragestellungen lieben.

Faschismus. Und wie man es stoppt. Übersetzt von Stephan Gebauer. Suhrkamp, ​​443 Seiten, 20 Euro

Ein politikwissenschaftlicher Essay, der autoritäre Entwicklungen in verschiedenen Ländern anhand des Aufstiegs von Rechtspopulisten und Rechtsextremisten beobachtet. Die Verbindungslinien zum neuen russischen Faschismus („Rassismus“) muss der Leser selbst ziehen.

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