Dienstag, August 9, 2022

Sollten Medien in den TikTok-Ballpool eintauchen?

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Die Kurzvideoplattform TikTok erfreut sich großer Beliebtheit, die Zahl der monatlich aktiven Nutzer soll bei über einer Milliarde liegen. Tendenz stark steigend. Auch TikTok wird laut einer Studie des Reuters Institute als Plattform zur Verbreitung von Nachrichten immer wichtiger.

Weil Medienmarken dort präsent sein wollen, wo Nutzer (insbesondere junge Nutzer) sind, experimentieren sie mit der Produktion von Erklärvideos. In dieser Ausgabe unseres Die Medien-Woche-Podcasts werfen wir einen Blick auf verschiedene Medienmarken auf TikTok, von der FAZ bis zur Tagesschau.

Wir haben auch Olaf Scholz zugehört, der auf der G7-Pressekonferenz auf die Frage eines Journalisten schroff („Nope“) war. Hat Scholz ein grundsätzliches Problem mit den Medien? Schließlich ist er einer dieser Politiker, die viel reden, ohne viel zu sagen – hat er sich in diesem Fall auf das Minimum beschränkt, was zwar ehrlich war, aber respektlos wirkte?

Und wir fragen uns, wie Franziska Giffey, die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, einen Betrug auffangen konnte. Sie sprach per Videoanruf mit Vitali Klitschko, wurde aber tatsächlich mit manipulierten Bildern hinters Licht geführt. Hinter dem Täuschungsanruf steckt offenbar ein russisches Comedian-Duo. Bestätigt dieser Fall die Warnungen vor zunehmender Desinformation?

Die „Medienwoche“ ist ein Podcast über die Welt der Medien und ihre Macher. Christian Meier, Redakteur bei WELT, und Stefan Winterbauer, Chefredakteur des Branchendienstes Meedia, sprechen jeden Freitag über die wichtigsten Themen der Woche. Hintergrund, analytisch, unterhaltsam.

Feedback an: medien-woche@welt.de

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