Sonntag, Januar 16, 2022

Importpreise für Motorenenergie steigen während der Ölkrise auf Rekordhoch

Die Preise für nach Deutschland importierte Waren sind erneut stark gestiegen auf dem Höhepunkt der Ölkrise von 1974. Dies könnte sich auf die ohnehin hohen Verbraucherpreise auswirken.

Steigende Energiekosten verteuern die deutschen Importe seit der Ölkrise der 1970er Jahre.Im November stiegen die Importpreise um 24,7% gegenüber dem Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.

Zuletzt gab es einen höheren Zinssatz im Oktober 1974 während der ersten Ölpreiskrise. Damals waren die Importpreise sogar um 28,8 % gestiegen. Von Reuters befragte Ökonomen rechneten lediglich mit einem Plus von 22,3%. Im Oktober betrug der Anstieg 21,7 %, im September 17,7 %.

Auch die steigenden Importkosten könnten die Verbraucherpreise weiter anheizen. Diese sind zuletzt um 5,2 Prozent gestiegen, so viel wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Die Bundesbank schätzt, dass der jüngste Inflationsschub länger andauern wird als bisher angenommen.

Der massive Anstieg der Importpreise ist vor allem auf die rasant gestiegenen Energiekosten zurückzuführen: Ihr Import stieg gegenüber November 2020 um 159,5 %. . .

Die Importpreise für importierte Steinkohle stiegen um 153,7 Prozent. Den höchsten Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete Strom mit einem Plus von 359,9 %.

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